Auch Strafarbeit machte aus Oma keinen Engel
Lena Fauth gewinnt Haus Edelberg-Schreibwettbewerb über Schulstreiche von einst
47 Jungautoren beteiligten sich im Umfeld des Senioren-Zentrums in Oberderdingen am 2. Kinderschreibwettbewerb unter dem Motto: „Auch wir waren keine Engel“.
Scheunen waren ein Dorado des Versteckspielens, wie die Oberderdinger Drittklässlerin Lena Fauth aus den Erzählungen ihrer Oma berichtet. Besonders jene neben dem Schulhaus hatte es den Kindern angetan. Erst als es die zweite empfindliche Strafarbeit hagelte, ließen Oma und ihre Mitschülerinnen von der magischen Scheune ab. Freilich nur, um in Bauer Müllers Scheune zu dessen Mißfallen das Spiel fortzusetzen. „Wir waren ja früher auch keine Engel“, schloss Oma augenzwinkernd ihre Schilderungen.
Lena Fauth von der Heinrich-Blanc-Schule Großvillars (Foto: vorn links) schrieb sich damit an die Spitze des Wettbewerbs am Standort Oberderdingen und durfte dafür am Samstag vor großem Publikum im Haus Edelberg 50 Euro Taschengeld und einen Büchergutschein in derselben Höhe von Bürgermeister Thomas Nowitzki (Foto: hinten, 2. V. li.) entgegennehmen. Den zweiten Platz belegte Amelie Pfeiffer (Oberderdingen) (Foto: vorn, 2. V. li.) von der Strombergschule mit einer hinreißenden Geschichte von Opa Max und seinem Freund Peter, die sich für eine ungerechtfertigte Strafe des strengen Lehrers rächten: Sie versteckten dessen Moped im Wald. Zwei Wochen lang lachte das ganze Dorf darüber, dann fand es der Förster wieder. Auf Rang drei kam Eric Maurer(Foto: vorn, 3. V.li.), ebenfalls von der Strombergschule, mit einer witzigen Erzählung über Opa Peter, der vor jeder Spritze Reißaus nahm. Insgesamt wurden die Plätze eins bis sieben mit attraktiven Preisen belohnt.
